# Prototypen

# Papierprototypen

Motiv Visualisierung der elementaren Merkmale deiner Produktidee
Beteiligte Design-Thinking-Team
Zeitfaktor 1 Stunde bis 1 Tag

# Darum geht's

Papierprototypen dienen der Darstellung einer Programmoberfläche oder können die Interaktion mit einem Produkt in abstrahierter Form abbilden. Es geht nicht zwingend um das Testen von Funktionen, sondern eher um die sehr einfache Darstellung des Produktkonzepts und der Gestaltung. Es wird bewusst mit einfachsten Mitteln gearbeitet.

# Das ist das Ziel

Der Papierprototyp soll helfen, ein Konzept ausschließlich nach seinen elementarsten Merkmalen zu definieren, darzustellen und im Team zu vereinbaren.

# So macht man's

  1. Identifiziere die elementaren Kriterien deiner Produktidee.
  2. Bestimme den Abstraktionsgrad, der für deinen Prototyp am sinnvollsten ist. Bis zu welcher Ebene sind die Details von grundlegender Bedeutung?
  3. Modelliere deinen Papierprototypen und nutze hierbei unterschiedliche Materialien.
  4. Führe den Papierprototypen verschiedenen Menschen vor und zeige ihnen seine wesentlichen Eigenschaften.
  5. Führe im Anschluss eine offene Diskussion mit allen Projektbeteiligten über Chancen und Potentiale.
  6. Dokumentiere die Ergebnisse der Diskussion und nutze diese im weiteren Entwicklungsverlauf.

# Wann du's brauchst

Papierprototypen bieten sich besonders für die ersten Prototypendurchläufe im Projekt an, da sie sich ausschließlich auf die elementaren Merkmale einer Produktidee beschränken.

# Ressourcen

  • Papier, Schere, Kleber
  • weitere benötigte Utensilien für die Abbildung des Prototypen

# Das solltest du beachten

Achte darauf, dass du so minimalistisch wie möglich bleibst und den Prototypen so abstrahiert wie möglich hältst.

# Siehe auch


Vorangehende Methoden Alternative Methoden Anknüpfende Methoden

# Quelle

Papierprototyp. Institut für Konstruktionstechnik: Technische Universität Braunschweig.